Der Allgemeine Unternehmensverband Neubrandenburg e. V.

ist ein privatrechtlicher, politisch unabhängiger und fachübergreifender Verein ohne Tarifbindung im und für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Die Mitgliedschaft im Verband ist freiwillig und steht den Unternehmen aller Branchen offen. Der juristische Sitz des Verbandes befindet sich in Neubrandenburg.
Ziel ist die kompetente Unterstützung und Vertretung unserer Mitglieder - insbesondere in allen Fragen, die das Verhältnis zu ihren Arbeitnehmern betreffen.
Daneben vertreten wir Arbeitgeberinteressen in wirtschafts- sowie auch gesellschafts- und sozialpolitischen Fragen in der Öffentlichkeit. Wir fördern und pflegen den Informationsaustausch und die Kommunikation der Unternehmen untereinander.

Gern stellen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch die Einzelheiten einer Mitgliedschaft bei uns im Verband vor. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

Aktuelles

Seminar: „Werkverträge nach VOB/B“

Die Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V. führt am 20.10.2016 in Rostock  ein Seminar zum Thema: „Werkverträge nach VOB/B - Anordnung, Bedenken, Nachträge, Vergütung, Behinderung, Bauzeitverlängerung“ durch.

Ziel des Seminars ist es, das für die rechtskonforme Abwicklung eines VOB-Werkvertrages erforderliche Wissen durch Vermittlung der rechtlichen Grundlagen und anhand von anschaulichen Praxisbeispielen zu vermitteln.
Grundlagen des Seminars sind die aktuelle VOB 2012, die dazu ergangene Rechtsprechung und zur Veranschaulichung die entsprechenden Ausführungen im aktuellen Vergabehandbuch des Bundeshochbaus. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt auf der Praxisrelevanz.


Das Seminar ist vorrangig für Auftraggeber, Auftragnehmer und für diese tätige Dritte geeignet, die mit der Vorbereitung und Durchführung von Baumaßnahmen befasst sind.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung erhalten Sie hier.

2016-09-28

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"Euro-Info September 2016"

Der neue Newsletter von BDA/BDI "Euro-Info September 2016" ist veröffentlicht.

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2016-09-27

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Bessere Rahmenbedingungen für Kapitalausstattung von Unternehmen

Die Bundesregierung verbessert die Rahmenbedingungen für die Kapitalausstattung und das weitere Wachstum von Unternehmen.
Grundlage dafür ist der vom Bundeskabinett am 14. September 2016 beschlossene „Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften“.

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2016-09-16

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Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2015 im Durchschnitt 40,5 Stunden pro Woche

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2015 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Vollzeittätigkeit im Mittel 40,5 Stunden pro Woche.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat sich die durchschnittliche gewöhnliche Wochenarbeitszeit sowohl vollzeit- als auch teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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2016-09-15

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Rechengrößen in der Sozialversicherung für 2017

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat kürzlich den Referentenentwurf einer "Verordnung über maßgebende Rechengrößen in der Sozialversicherung für 2017 (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2017)" vorgelegt.
Die sich daraus ergebenden Werte
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2016-09-09

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Werk- und Dienstverträge

Zum 01. Januar 2017 tritt das Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs bei Leiharbeit und Werkverträgen in Kraft.
Nachfolgend einige wichtige Änderungen:

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2016-09-08

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Gerechtigkeit und Verteilung: Eine empirische Überprüfung wichtiger Stereotype

In einer Veröffentlichung vom 26. August 2016 hat sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einem „Faktencheck Gerechtigkeit und Verteilung: Eine empirische Überprüfung wichtiger Stereotype“ mit der Gerechtigkeits- und Verteilungsdebatte auseinandergesetzt.

Und hat dabei mit Fakten belegt: Die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen hat in den vergangenen zehn Jahren nicht zugenommen – die Lohnungleichheit sinkt sogar.
Die weitläufige Wahrnehmung, dass die Reichen in Deutschland immer reicher werden und die Armen den Anschluss verlieren, hat also wenig mit der wirtschaftlichen Realität zu tun.

Fakt ist u. a.: 

  • Dank einer guten Entwicklung am Arbeitsmarkt steigt die Zahl der Menschen in Normalarbeitsverhältnissen.
  • Nach Jahren der Lohnzurückhaltung steigen die realen Bruttolöhne in Deutschland zuletzt wieder stark an.
  • Die Nettoeinkommen der Gesamtbevölkerung – also die Summe aller Erwerbs- und Kapitaleinkommen nach staatlichen Abgaben und zuzüglich Renten und Sozialtransfers – sind nahezu so gleich beziehungsweise ungleich verteilt wie 2005.
  • Auch die Vermögensungleichheit hat in Deutschland zuletzt nicht weiter zugenommen.

 

Mehr Informationen sowie einen Link zum Download des o. g. Faktenchecks finden Sie auf dieser Internetseite des IW Köln.

2016-09-05

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Inklusionspreis der Wirtschaft 2016 ausgelobt

Auch in diesem Jahr wird der Inklusionspreis der Wirtschaft "Potenziale von Menschen mit Behinderung" ausgelobt.

Die Wirtschaft benötigt Menschen mit Behinderungen. Immer mehr Unternehmen setzen daher mit Blick auf die demografischen Herausforderungen auf Inklusion.
Jedes Unternehmen, das sich für mehr Inklusion von Menschen mit Behinderungen engagiert, ist eingeladen, sich für den Inklusionspreis der Wirtschaft 2016 zu bewerben.
Dieser Preis stellt Beispiele guter unternehmerischer Praxis in den Mittelpunkt und lädt damit zum Nachahmen ein.

Ausgezeichnet werden Best Practice Beispiele zur:
- Einstellung und Ausbildung von Menschen mit Behinderungen
- Weiterbeschäftigung von leistungsgewandelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- Erhaltung von Beschäftigungsfähigkeit

Initiatoren des Preises sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), das UnternehmensForum, die Bundesagentur für Arbeit und die Charta der Vielfalt. Schirmherrin ist erneut Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles.

Vorschläge für Unternehmen können bis zum 15. Oktober 2016 unter dem Stichwort "Inklusionspreis" beim UnternehmensForum eingereicht werden.

Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: www.inklusionspreis.de/bewerbung.html.

Auf dieser Seite gibt es zudem auch einen „Kleinen Ratgeber: Barrierefreie Gestaltung in Unternehmen“.

2016-08-26

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Fachkräftebündnis für Mecklenburg-Vorpommern

Bereits im Jahr 2011 haben die Sozialpartner in MV ein Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftebündnis für Mecklenburg-Vorpommern geschlossen.

Vertragspartner sind dabei neben der Landesregierung die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e. V., der DGB Bezirk Nord, die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Mecklenburg-Vorpommern und Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit.

Im Zentrum des Bündnisses stehen 5 zentrale Handlungsfelder: 

  1. Jugendliche optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren
  2. Fachkräftebedarf identifizieren, Potenzial der Arbeitslosen und Nichterwerbstätigen erschließen
  3. Fachkräftepotenzial durch attraktive Rahmenbedingungen erschließen
  4. Fachkräftepotenzial in Betrieben erhalten
  5. Für den Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort werben

Die Landesregierung hat gemeinsam mit ihren Partnern am 18. April 2016 eine Bilanz des Bündnisses für Arbeit in dieser Wahlperiode gezogen.
Welche Ergebnisse erzielt wurden und wie die weitere Perspektive des Bündnisses aussieht, kann man auf dieser Seite der Landesregierung nachlesen bzw. diverse Dokumente zum Thema downloaden.

2016-08-15

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Markterkundungsreise Belarus

Die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus lädt im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU 2016 vom 24. bis 28. Oktober zu einer Markterkundungsreise nach Minsk und Mogiljov ein.

Das Projekt richtet sich an deutsche mittelständische Zulieferunternehmen aus den Bereichen Fahrzeugindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug- und Gerätebau, Elektronik und Elektrotechnik sowie weiteren verbundenen Produktions- und Dienstleistungssphären.

Das Anmeldeformular, nähere Informationen zum Programmablauf und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem folgenden Link: http://belarus.ahk.de/events/event-details/events/industriekooperation-markterkundungsreise-nach-belarus.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis einschließlich 19. August 2016 anmelden.

2016-08-05

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Arbeitgeber wollen künftig attraktivere Rahmenbedingungen

Die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV) hat die künftige Landesregierung aufgefordert, die Rahmenbedingungen für Unternehmen attraktiver zu gestalten, die wirtschaftliche Basis im Land zu verbreitern und die Tarifautonomie zu respektieren. 

„Eine neue Landesregierung findet optimale Startbedingungen vor. Noch läuft die Wirtschaft in weiten Teilen gut. Allerdings bleiben Erschütterungen rings um Deutschland nicht ohne Wirkungen Den Standortwettbewerb wird man nicht durch eine Steigerung der Arbeitskosten gewinnen, sondern nur durch attraktive Rahmenbedingungen für die Unternehmen. Breitbandausbau und Förderung von Innovation und Entwicklung gehören dazu“, erklärte VUMVPräsident Thomas Lambusch bei der Vorstellung des „Forderungskatalogs der Wirtschaft an eine neue Landesregierung“ 

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2016-08-03

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Schwarzarbeit: Bundeskabinett beschließt Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz

Das Bundeskabinett hat kürzlich den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung beschlossen.

Mit dem Gesetz werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Prüfungs- und Ermittlungstätigkeiten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der zuständigen Landesbehörden verbessert und ....

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2016-07-26

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Seminarveranstaltungen der Auftragsberatungsstelle MV e. V.

Wir möchten Sie auf zwei (kostenpflichtige) Seminarveranstaltungen der Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V. (ABST) aufmerksam machen:

1. „Freihändige Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen“
am Donnerstag, dem 22.09.2016, in der Zeit von 09:00 bis ca. 16:30 Uhr,
in der Industrie- und Handelskammer zu Rostock

2. „Werkverträge nach VOB/B – Bedenken, Behinderung, Anordnung, Nachtragsforderungen, Bauzeitverlängerung sowie Vergütungsfolgen“
am Donnerstag, dem 20.10.2016, in der Zeit von 09:00 bis ca. 16:30 Uhr, in der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Hauptverwaltungssitz Rostock

Praxisnahe Seminare gehören zu den Kerndienstleistungen der Auftragsberatungsstellen. Zielgruppe der Schulungsangebote sind öffentliche Auftraggeber und Unternehmen. Die Auftragsberatungsstellen bieten Basisseminare für Einsteiger ebenso an wie Spezialkurse, in denen Detailfragen zum Vergaberecht erläutert werden.

Gebühren:

Für Teilnehmer von Unternehmen, die einer Industrie- und Handelskammer oder einer Handwerkskammer in Mecklenburg-Vorpommern zugehörig sind, beträgt das Entgelt:
180,00 € (+ 19 % MWSt.) inkl. Seminarunterlage, Arbeitsessen, Pausen- und Tischgetränke

Für alle anderen Teilnehmer (z. B. Öffentliche Auftraggeber, freiberuflich Tätige oder Unternehmen außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern u. a.) beträgt der Preis:
210,00 € (+ 19 % MWSt.) inkl. Seminarunterlage, Arbeitsessen, Pausen- und Tischgetränke

Auf der Internetseite der ABST gibt es die Möglichkeit, sich mit einer unverbindlichen Interessenbekundung anzumelden unter:
http://abst-mv.de/seminare.
Damit sichern Sie sich eine frühzeitige Zusendung der vollständigen Seminareinladung (ca. fünf bis sechs Wochen vor Durchführung).

2016-07-22

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MINT-Lücke um 70 % gewachsen

Den Unternehmen in Deutschland fehlten im April 2016 insgesamt 171.400 Arbeitskräfte im MINT-Bereich. Dies waren 25 % mehr als noch im April 2015 und 70 % mehr als zu Beginn des Jahres 2014. 

In den kommenden Jahren wird der Ersatzbedarf im MINT-Segment kontinuierlich ansteigen, da altersbedingt viele MINT-Beschäftigte in den Ruhestand gehen werden.

Im akademischen Bereich deckt das Neuangebot an Arbeitskräften trotz deutlich höherer MINT-Studienabsolventenzahlen zwar nicht den kompletten Ersatz- und Expansionsbedarf, durch Zuwanderung sowie über eine steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren können aber zusätzliche Potenziale erschlossen werden.
Im beruflichen Segment dagegen ist von einem Neuangebot auszugehen, das nur zwei Drittel (im Jahr 2016) bzw. die Hälfte (im Jahr 2025) des demografischen Ersatzbedarfs deckt.

Bis zum Jahr 2025 würde damit die Anzahl erwerbstätiger MINT-Fachkräfte um etwa 1 Mio. sinken. Erschwerend wirkt die abschlagsfreie Rente mit 63, die den Betrieben zusätzlich knapp 20.000 wertvolle Fachkräfte entzogen hat.

Bei der IT-Infrastruktur zeigt sich ein ähnlich problematisches Bild: Mitte 2015 stand rd. 69 % aller Haushalte Breitband-Internet mit einer Verbindungsrate von 50 Mbit/s zur Verfügung.
In ländlichen Gemeinden galt dies jedoch nur für knapp jeden vierten Haushalt, während in vielen Großstädten bereits nahezu eine Vollabdeckung erreicht wird.

(Quelle: BDA)

2016-07-20

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Wer bekommt Urlaubsgeld und was sehen die Tarifverträge vor?

(Düsseldorf) - 41 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 6.400 Beschäftigte haben sich an der Befragung beteiligt. Eindeutig profitieren die Beschäftigten von einer Tarifbindung ihres Arbeitgebers. Beschäftigte mit Tarifbindung erhalten zu 61 Prozent ein Urlaubsgeld, Beschäftigte ohne Tarifbindung dagegen nur zu 32 Prozent.

Männer bekommen häufiger ein Urlaubsgeld (49 Prozent) als Frauen (35 Prozent). Im Westen fällt der Anteil höher aus (47 Prozent) als im Osten (27 Prozent). In Kleinbetrieben unter 100 Beschäftigte gibt es seltener ein Urlaubsgeld (33 Prozent) als in größeren Betrieben über 500 Beschäftigte (57 Prozent). Von den Beschäftigten mit einem geringen Monatsverdienst (1.000 - 2.000 Euro) erhält nur 29 Prozent ein Urlaubsgeld, von den Beschäftigten mit hohem Gehalt (5.000 - 6.000 Euro) dagegen gut die Hälfte (52 Prozent).
Die Höhe der tariflich vereinbarten Urlaubsextras fällt je nach Branche sehr unterschiedlich aus: Zwischen 155 und 2.270 Euro bekommen Beschäftigte in der mittleren Vergütungsgruppe in diesem Jahr als tarifliches Urlaubsgeld (ohne Berücksichtigung von Zulagen/Zuschlägen, bezogen auf die Endstufe der Urlaubsdauer). Das zeigt die aktuelle Auswertung des WSI-Tarifarchivs für 22 Wirtschaftszweige (Stand: April 2016). Am wenigsten Geld für die Urlaubskasse bekommen Beschäftigte in der Landwirtschaft und im Steinkohlenbergbau. Die höchsten Zahlungen erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter anderem in der Holz- und Kunststoffverarbeitung, in der Druckindustrie sowie in der Metallindustrie (Branchendaten siehe Grafik und Tabellen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).
Im Westen ist das Urlaubsgeld vielfach höher als in Ostdeutschland. Im öffentlichen Dienst und in der Stahlindustrie gibt es kein gesondertes tarifliches Urlaubsgeld. Es wird mit dem Weihnachtsgeld zu einer einheitlichen Jahressonderzahlung zusammengefasst. Bei der Deutschen Bahn AG wird es in das Jahrestabellenentgelt eingerechnet. Im Bankgewerbe und in der Energiewirtschaft gibt es kein tarifliches Urlaubsgeld. Für Beamtinnen und Beamte existieren keine tariflichen Urlaubsgeldregelungen. Hier gelten die unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen der Beamtenbesoldung für den Bund und für die einzelnen Länder einschließlich der Gemeinden. 

Gegenüber dem Vorjahr hat sich das tarifliche Urlaubsgeld in acht der untersuchten Branchen erhöht, und zwar zwischen 2,1 Prozent (Bekleidungsindustrie Bayern), 2,4 Prozent (Versicherungsgewerbe), 2,5 Prozent (Einzelhandel), 2,6 Prozent (Papier verarbeitende Industrie, Gebäudereinigerhandwerk), 3,0 Prozent (Kfz-Gewerbe, Thüringen), 4,1 Prozent (Eisen- und Stahlindustrie), 11,1 Prozent (Textilindustrie Ost). Im Bauhauptgewerbe fällt das Urlaubsgeld geringer aus als im Vorjahr. Diese Reduzierung dient der Finanzierung der weiter entwickelten Tarifrente Bau.
In vielen Branchen gab es keine Erhöhung (z.B. Druck, Chemie, Großhandel, Süßwarenindustrie, Landwirtschaft, Hotel- und Gaststättengewerbe). Gründe dafür: Entweder fanden im Auswertungszeitraum keine Tarifverhandlungen statt oder das Urlaubsgeld wurde als Festbetrag vereinbart.


(Quelle: Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, http://www.boeckler.de)

2016-07-18

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In eigener Sache

Seit Freitag (08.07.2016) sind wir wieder telefonisch erreichbar!

Wir gehen natürlich davon aus, dass die Anlage jetzt zuverlässig arbeitet.
Für den Fall, dass erneut Probleme auftreten, verweisen wir noch einmal auf unsere untenstehende Mail-Adresse.  

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Sicher haben Sie schon gemerkt, dass wir seit einigen Tagen nicht mehr telefonisch erreichbar sind. Seit Anfang der Woche (20.06.2016) ist unsere Telefonanlage ausgefallen. Das Problem konnte durch die Telekom bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht behoben werden.

Sie können uns aber über unsere Mail-Adresse erreichen:
info@auv-nb.de

Wir werden uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Sobald unsere Telefonverbindung wieder steht, werden wir Sie über unsere Internetseite informieren.

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Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro

Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) hat die paritätisch besetzte Mindestlohnkommission (je drei Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sowie ein stimmberechtigter Vorsitzender) (MLK) alle zwei Jahre über eine Anpassung des Mindestlohns zu beschließen.
Dies hat nach dem Gesetz erstmals zum 30. Juni 2016 mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zu erfolgen.

In ihrer Sitzung am 28. Juni 2016 hat die Mindestlohnkommission beschlossen, den Mindestlohn mit Wirkung ab 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde festzusetzen.

Grundlage für die Entscheidung der MLK ist der Tarifindex des Statistischen Bundesamtes, der die Entwicklung der Tariflöhne in Deutschland abbilden soll.
Maßgeblich für die Ermittlung des Tarifindex ist dabei nicht der Abschluss oder das Inkrafttreten eines Tarifvertrages, sondern der erstmalige Auszahlungszeitpunkt der Tariferhöhung.
Demnach fließen die bis Juni 2016 ausgezahlten Tariferhöhungen noch in den Tarifindex und somit in die Anpassung des Mindestlohns mit ein.

Die Anhebung des Mindestlohns um 4,0 % auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde berücksichtigt auch den Abschluss im Öffentlichen Dienst, obwohl dieser wegen des Auszahlungszeitpunktes im Juli dieses Jahres grundsätzlich nicht zu berücksichtigen gewesen wäre. Im Beschluss wurde jedoch festgehalten, dass bei der nächsten Anpassungsentscheidung der MLK im Jahr 2018 mit Wirkung zum 1. Januar 2019 als Basis auf einen Betrag von 8,77 Euro (also ohne Berücksichtigung des Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst) abzustellen sei, um zu verhindern, dass diese Tarifsteigerung doppelt in die Anpassung einfließt.

2016-07-01

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Bestimmung des Vergleichsentgelts einer Zeitarbeitskraft

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 21.10.2015 – 5 AZR 604/14 – entschieden, dass für die Ermittlung des Vergleichsentgelts einer Zeitarbeitskraft das Arbeitsentgelt zugrunde zu legen ist, dass der Zeitarbeitnehmer erhalten hätte, wenn er beim Einsatzbetrieb für die gleiche Tätigkeit eingestellt worden wäre.

Die Parteien stritten über die Vergütung unter dem Gesichtspunkt des Equal-Pay. Die tarifvertragliche Regelung war unwirksam, so dass dem Arbeitnehmer das entsprechende Vergleichsentgelt zugesprochen werden musste.

Der Zeitarbeitnehmer ist hierbei grundsätzlich darlegungs- und beweispflichtig für die im Einsatzbetrieb geltenden wesentlichen Arbeitsbedingungen eines vergleichbaren Stammarbeitnehmers. Diese Darlegungslast umfasst neben dem Arbeitsentgelt vergleichbarer Stammarbeitnehmer die Darlegung des Gesamtvergleichs und die Berechnung der Differenzvergütung. [Hinweis: Zur Darlegungs-. und Beweispflicht gibt es ein weiteres Urteil des BAG (Az.: 5 AZR 368/13 vom 25.03.2016), nach dem der Kläger mit seinem Begehren auf Zahlung der Differenz zwischen der erhaltenen Vergütung und dem Arbeitsentgelt, das die Einsatzbetriebe im Streitzeitraum vergleichbaren Stammarbeitnehmern gewährt haben sollen, scheiterte. Grund für die Entscheidung in diesem Fall war u. a. auch, dass der Kläger  seiner Darlegungs- und Beweislast für einen Anspruch auf Differenzvergütung unter dem Gesichtspunkt des Equal Pay nicht nachgekommen war.]

 

Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts ist das Vergleichsentgelt tätigkeitsbezogen zu ermitteln. Qualifikation oder Berufserfahrung haben danach nur dann Einfluss auf die Höhe der Vergleichsvergütung, wenn der Einsatzbetrieb diese auch bei der Vergütung seiner Stammarbeitnehmer berücksichtigt.

Grundsätzlich ist das Arbeitsentgelt zugrunde zu legen, das der Zeitarbeitnehmer erhalten hätte, wenn er beim Einsatzbetrieb für die gleiche Tätigkeit eingestellt worden wäre. Weitere Kriterien sind nur dann von Bedeutung, wenn der Einsatzbetrieb dies bei der Ermittlung und Bemessung der Vergütung zu vergleichbaren Stammarbeitnehmern als vergütungsrelevant berücksichtigen würde. Hilfreich ist hierbei insbesondere die Anwendung einer Eingruppierungssystematik.

Diese Entscheidung ist insbesondere von Bedeutung, wenn der Gesetzgeber seine Reformvorhaben zur Arbeitnehmerüberlassung umsetzt, so dass ab einem Einsatz von 9 Monaten unabhängig von tarifvertraglichen Regelungen grundsätzlich ein Equal-Pay-Anspruch von Leiharbeitnehmern begründet würde.

2016-06-29

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Förderprogramm „Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien" neu aufgelegt

Das Förderprogramm für hocheffiziente Querschnittstechnologien  des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das bereits seit dem Jahr 2012 läuft, wird bis zum Ende des Jahres 2019 fortgeführt.

Auf Grundlage der neuen Förderrichtlinie werden Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen bezuschusst. Dabei sind neben Ersatzinvestitionen auch Neuanschaffungen förderfähig.
Zu beachten ist, dass u. a. zwar neue Fördermöglichkeiten dazu gekommen sind, andere dafür aber aus der Förderung herausgenommen wurden.
Weitere Details zur Förderung und zum Antragsverfahren sind auf der Internetseite des BAFA veröffentlicht.

2016-06-14

 

 

MINT-Frühjahrsgutachten 2016 veröffentlicht

Der MINT-Report wird zweimal jährlich durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt.
Die Studie entsteht im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Der MINT-Report liefert Informationen zum Stand der Arbeitskräftelücke im MINT-Bereich sowie zum Stand der MINT-Bildung an Schulen und Hochschulen. Mit einer Reihe von Indikatoren, für die durch „MINT Zukunft schaffen“ Zielwerte für das Jahr 2020 bestimmt wurden, wird im MINT-Meter der Stand der MINT-Bildung in Deutschland gemessen. Erstmalig werden in diesem Report auch Indikatoren zusammengetragen, die sich stärker auf die berufliche Bildung beziehen.

Zusammenfassung und Bewertung (BDA)

MINT-Report 2016

2016-06-03

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Netzausbau hält immer weniger Schritt mit dem Ausbau von Windkraft

(Pressemitteilung der VUMV zum Thema Netzausbau, PM Nr. 24/16 - 31.05.2016 )

 

  • Unternehmensverbände fordern Synchronisierung zwischen Netzausbau und Ausbau der Erneuerbaren Energien
  • Kosten für Netzsteuerung drohen auf 4 Milliarden Euro anzusteigen
  • Änderung des EEG muss Rahmenbedingungen für die investierende Industrie sichern

Anlässlich des heutigen Gespräches der Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erklärt die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV):

Die Unternehmen und ihre Verbände in Mecklenburg-Vorpommern erwarten schon  seit langem eine Synchronisierung zwischen Netzausbau und Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Netzausbau hält immer weniger Schritt mit dem Ausbau von Windkraft und Photovoltaik. Im bisherigen Entwurf zur EEG-Novelle 2016 fehlen jedoch dafür noch entsprechende Lösungen wie auch Regelungen zur Entlastungen für stromintensive Unternehmen, die in besonderem Maße im internationalen Wettbewerb stehen.

Die Netzentgelte steigen aufgrund fehlender Leitungen durch die Systemkosten, wie Redispatch, EEG-Abregelung und Regelleistungen immer weiter an. Die Kosten für diese Netzsteuerung könnten sich Schätzungen der Bundesnetzagentur zufolge auf 4 Milliarden Euro vervierfachen. Deshalb ist eine Verzahnung des Ausbaus der Er-neuerbaren mit dem Netzausbau dringend geboten.

Zugleich muss für die investierende Industrie an den im letzten Jahr vereinbarten Ausbauzahlen festgehalten werden. Bei einer Änderung des EEG sollten sowohl die Interessen der energieverbrauchenden Unternehmen als auch die der Erneuerbaren Energien in Übereinstimmung gebracht werden. Dazu müssen marktnahe Lösungen für stabile Rahmenbedingungen gefunden werden, die die gegenwärtige planwirtschaftliche Förderung schrittweise ablöst. Ausschreibungen sind zwar bewährte Instrumente in der Wirtschaft, über die das Wettbewerbsprinzip auch in die Energiewende Einzug halten könnte. Fraglich ist jedoch, ob ein solches Verfahren für alle Investoren und vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen in diesem Bereich geeignet und umsetzbar wäre.

Die VUMV ist die Dachorganisation von 32 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden in Mecklenburg-Vorpommern und zugleich Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

 

Kontakt für Nachfragen:
Vereinigung der Unternehmensverbände für
Mecklenburg-Vorpommern e. V. (VUMV)

Jens Matschenz 
Tel: +49 385 6356 100
matschenz@vumv.de
http://www.vumv.de
https://twitter.com/VUMV
www.facebook.com/VUMV.de 

2016-06.01

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Managerreisen in die Russische Förderation

Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) lädt im Rahmen des deutsch-russischen Managerprogramms im Herbst 2016 zu insgesamt 3 Reisen in die Russische Föderation ein, bei denen noch einzelne Plätze frei sind.

Ziel der Reisen ist die Anbahnung von Geschäftskontakten und Wirtschaftskooperationen mit russischen Unternehmen.

Das Programm beinhaltet:

 

  • zwei bzw. drei Tage Vorbereitungsseminar in Bonn
  • zwei Wochen Aufenthalt im Ausland
  • ein Tag Follow-up Seminar in Bonn

Während des zweiwöchigen Aufenthalts in Russland gibt es folgende Schwerpunkte:

 

  • Gruppen- und Individualbesuche in Unternehmen und Wirtschaftszonen
  • Workshops und Trainings zu Themen wie regionale Wirtschaftspolitik und -struktur, Marktlage, regionale Außenwirtschaftsförderung und interkulturelle Kommunikation
  • Kooperationsbörse mit russischen Unternehmen aus der Region
  • Runder Tisch” mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Verwaltung
  • Treffen mit Vertretern Deutscher Auslandsvertretungen

Zu Kosten und Finanzierung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen die Kosten für das Vorbereitungsseminar in Deutschland sowie die Reisekosten nach Russland und die Kosten für die Auslandskrankenversicherung.

Der zweiwöchige Russland-Aufenthalt findet auf Einladung der russischen Regierung statt. Diese übernimmt alle innerhalb Russlands anfallenden Kosten für Fortbildung und Seminare, programmbedingte Transfers, Visum, Verpflegung, Tagegeld und Unterkunft vor Ort.

Die GIZ wird von der Russischen Föderation (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung) finanziert und auf deutscher Seite gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Hier finden Sie weitere Informationen.

2016-05-31

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BAG-Urteil zu Sonderzahlungen beim Mindestlohn

Seit dem 1. Januar 2015 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,50 Euro pro Stunde für alle Arbeitnehmer über 18 Jahre.

Eine der vielen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Mindestlohn aufgetreten waren, ist die Frage nach der Anrechenbarkeit von Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf den Mindestlohn.

Mit einem ersten Mindestlohn-Urteil - Az.: 5 AZR 135/16 - hat das BAG am heutigen Tag (25.05.2016) entschieden, dass das möglich ist - allerdings nur in manchen Fällen, nämlich dann, wenn Sonderzahlungen als Entgelt für tatsächliche Arbeitsleistungen dienten - quasi wie ein 13. Gehalt.

Im entschiedenen Fall wurden die Sonderzahlungen zerstückelt im jeweiligen Monat gezahlt – nur so verdiente die Klägerin mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 8,50 Euro.

Mit ihrem Urteil bestätigen die Bundesrichter nunmehr die Entscheidungen der Vorinstanzen und damit auch Sinn und Zweck des gesetzlichen Mindestlohns: Der Betrag von mindestens 8,50 Euro soll für jede abgeleistete Arbeitsstunde gezahlt werden.

Sofern Weihnachts- und Urlaubsgeld „vorbehaltlos und unwiderruflich“ in jedem Monat zu einem Zwölftel gezahlt werde, sei es letztlich wie Arbeitslohn zu behandeln, entschieden die Richter. Die Klägerin hat daher keinen Anspruch auf ein höheres Gehalt, höhere Sonderzahlungen oder Lohnzuschläge.

Erfolglos hatte die Klägerin bereits in den Vorinstanzen argumentiert, das Urlaubsgeld sei zusätzlich zum Lohn vereinbart und diene dem erhöhten Finanzbedürfnis während des Urlaubs. Das Weihnachtsgeld belohne die Betriebstreue.
Schon das Arbeitsgericht hatte das nicht akzeptiert. Es argumentierte, dass das Urlaubsgeld nicht an tatsächlich genommenen Urlaub anknüpfe. Einzige Bedingung der Sonderzahlungen sei, dass das Arbeitsverhältnis seit Beginn des laufenden Kalenderjahres besteht.

Der vom BAG veröffentlichten Pressemitteilung ist leider nicht eindeutig zu entnehmen, ob die monatlich anteilige Auszahlung der Sonderzahlung zu je 1/12 zwingende Voraussetzung für die Anrechenbarkeit ist. Die beiden Vorinstanzen haben darauf abgestellt, dass der Arbeitnehmer den anteiligen Betrag jeweils zu dem für den Mindestlohn maßgeblichen Fälligkeitsdatum tatsächlich und unwiderruflich ausbezahlt bekommt.
Es bleibt daher abzuwarten, wie das BAG in den Entscheidungsgründen zu dieser Frage Stellung bezieht.

2016-05-25

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968 Mio. Euro für M-V aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Mecklenburg-Vorpommern erhält von 2014 bis 2020 rund 968 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mit den Fördermitteln werden in Mecklenburg-Vorpommern unter anderem Forschung, Entwicklung und Innovation, Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Erschließung von Gewerbegebieten, der Ausbau wirtschaftsnaher und touristischer Infrastruktur, die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns als Wirtschaftsstandort und Tourismusregion sowie die Unterstützung von Projekten der Gesundheitswirtschaft und die integrierte nachhaltige Stadtentwicklung unterstützt.

Im Rahmen der Aktionswoche „Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten in Deutschland“, die bundes- und europaweit durchgeführt wird, besuchten Wirtschaftsminister Glawe und Raphaël Goulet (Leiter des Deutschlandreferats bei der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission)  am 17. Mai Firmen in MV, die EFRE-geförderte Projekte umsetzen.

Raphaël Goulet: „Für ein zukunfts- und wettbewerbsfähiges Mecklenburg-Vorpommern ist es unabdingbar, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen stärker in Innovationen investieren und intensiver in den Innovationsprozess eingebunden werden. Dazu muss auch der Brückenschlag zwischen den Forschern und Unternehmern im Lande gelingen, damit innovative neue Produkte und Dienstleistungen aus Mecklenburg-Vorpommern schneller nicht nur den europäischen, sondern auch den Weltmarkt erreichen können.“

Rückblick auf die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern:
In der Förderperiode 2007 bis 2013 standen insgesamt 155 Millionen Euro zur Förderung von Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Die Mittel wurden vollständig ausgeschöpft, so dass in 2014 weitere Mittel zur Verfügung gestellt wurden. 

Seit Beginn der Förderperiode im Jahre 2007 bis Dezember 2014 wurden 899 Projekte im Rahmen von Forschung und Entwicklung sowie technologieorientierte Netzwerke bezuschusst, davon 420 Verbundforschungsprojekte mit einem Fördervolumen von 106,3 Millionen Euro.

2016-05-23

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Leitfaden zur Mittelstandsfreundlichkeit

Kürzlich hat das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV auf seiner  Internetseite einen „Leitfaden zur Mittelstandsfreundlichkeit“ veröffentlicht.

Aus dem Vorwort (Zitat):
„Dieser Leitfaden richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landes- und Kommunalverwaltung, die mit Rechtsvorschriften oder in Verwaltungsverfahren arbeiten, die sich an kleine und mittelständische Unternehmen richten. Er soll das Bewusstsein für die Belange des Mittelstands stärken und dazu beitragen, bürokratische Hemmnisse möglichst gering zu halten sowie bestehende Hemmnisse abzubauen und so den Beitrag des Mittelstands zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land zu unterstützen.“

Er bündelt Informationen zu Rechtsvorschriften und Verwaltungsverfahren und soll das Bewusstsein für die Belange des Mittelstands stärken. Kern des Leitfadens ist die Auseinandersetzung mit dem neuen Mittelstandsförderungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern, das seit 2013 in Kraft ist, und seiner Umsetzung und Ausgestaltung in der täglichen Praxis.

Wir empfehlen diesen Leitfaden Ihrer Aufmerksamkeit.

2016-05-19

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Auslandsmärkte erschließen

In der globalisierten Welt von heute ist es auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant und wichtig, sich weltweit Märkte zu erschließen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung durch Bund und  Länder, wie z. B. 

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2016-05-10

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Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen

Wenn es um die Möglichkeit der Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen im Unternehmen geht, gibt es noch viele Unsicherheiten, was die rechtlichen Rahmenbedingungen betrifft.
Deshalb im Folgenden einige informative Internetseiten bzw. Broschüren zum Thema.

Bundesagentur für Arbeit

Umfassende Informationen zum Thema "Integration von Flüchtlingen" bieten die Internetseiten bzw. Broschüren und Faltblätter der Bundesagentur für Arbeit.

 

Internetseite zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: KOFA

Das Projekt „Kompetenzfeld berufliche Qualifizierung und Fachkräfte (KOFA)" wird vom Institut der deutschen Wirtschaft betreut und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Es hat die Aufgabe, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen.
In diesem Rahmen ist eine neue Informationsseite zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen zusammengestellt worden.
Diese enthält beispielsweise Übersichten zu den Themen Praktika, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen, eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele.
Die Dossierseite kann aufgerufen werden unter: www.kofa.de/fluechtlinge.

 

Informationsbroschüre der BDA „Praktika für Flüchtlinge"

Die neue Informationsbroschüre der BDA, die in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) entstanden ist, beantwortet häufig gestellte Fragen zum Einsatz von Praktika für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive.

Die Broschüre informiert auch anhand von Praxisbeispielen u. a. zu den folgenden Fragen:

  • Wann haben Asylbewerber/innen, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge einen Zugang zu Praktika?
  • Muss die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung erteilen?
  • Was gilt es mit Blick auf den gesetzlichen Mindestlohn und die Unfallversicherung zu beachten?

Dabei unterscheidet die Broschüre zwischen verschiedenen Arten von Praktika. Neben „echten" betrieblichen Praktikumsverhältnissen (einschließlich Orientierungs- und Pflichtpraktika) wird auch auf andere betriebliche Maßnahmen mit Praktikumscharakter eingegangen, die der Heranführung an eine Ausbildung oder Beschäftigung dienen.

Die Broschüre kann heruntergeladen werden auf den Internetseiten der BDA unter: www.arbeitgeber.de > Themen A-Z > Flüchtlinge 
oder des KOFA unter: www.kofa.de > Themen von A-Z > Flüchtlinge > Praktika.

2016-05-02

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Whistleblowing: EP nimmt Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen an

Der Rat der europäischen Union, Europäisches Parlament und EU-Kommission haben im sogenannten Trilog eine inhaltliche Einigung über den Richtlinienvorschlag zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen erzielt.

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2016-04-25

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BDA: „Arbeitgeber aktuell-April 2016“

Die neue Ausgabe des „Arbeitgeber aktuell“ ist veröffentlicht.

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Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts tritt in Kraft

Die EU-Kommission hat mit dem Paket zur Modernisierung des europäischen Vergaberechts ein vollständig überarbeitetes Regelwerk für die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen vorgelegt.

Das Modernisierungspaket umfasst die Richtlinie über die öffentliche Auftragsvergabe (Richtlinie 2014/24/EU), die Richtlinie über die Vergabe von Aufträgen in den Bereichen Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste (Richtlinie 2014/25/EU) und die Richtlinie über die Vergabe von Konzessionen (Richtlinie 2014/23/EU).
Die EU-Vergaberechtsmodernisierung zielt darauf ab, das Regelwerk für die Vergaben entsprechend den aktuellen Bedürfnissen des Binnenmarktes weiterzuentwickeln und den Mitgliedstaaten zugleich neue Handlungsspielräume einzuräumen. Damit sollen die Vergabeverfahren effizienter, einfacher und flexibler gestaltet werden, wodurch gerade die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an Vergabeverfahren erleichtert werden soll.

Nachdem Bundestag und Bundesrat  Anfang des Jahres der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung (VergRModVO) zugestimmt haben, tritt diese zum 18.04.2016 in Kraft.

Bereits heute nutzen öffentliche Auftraggeber zum Einkauf von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen die Möglichkeiten der elektronischen Vergabe (eVergabe). Ab dem 18.04.2016 gilt nunmehr zur Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien die Pflicht zur elektronischen Kommunikation im Vergabeverfahren. Obwohl diese Verpflichtung zunächst nur für Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte gilt, beabsichtigen einige öffentliche Auftraggeber in M-V die eVergabe grundsätzlich losgelöst von den Auftragswerten und ebenso bei vereinfachten Vergabeverfahren, wie z. B. der beschränkten Ausschreibung zu nutzen.

Das bedeutet für Unternehmer nicht nur, dass sie künftig alle europaweit bekannt gemachten Ausschreibungen sowie die dazugehörigen Vergabeunterlagen im Internet auf sogenannten Vergabeplattformen kostenfrei finden und sich auf diese bewerben können, sondern auch, dass die Auftraggeber ihre Vergabeunterlagen ausschließlich elektronisch zur Verfügung stellen werden – bis hin zur Aufforderung an die Bieter, die Angebote in elektronischer Form einzureichen.

Die Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V. (ABST) bietet in diesem Zusammenhang zwei Informationsveranstaltungen zum Thema „Fit für die eVergabe“ an, am 11.05.2016 in Schwerin und am 12.05.2016 in Rostock (Kosten: 30,00 €/Veranstaltung). Eine zeitnahe, schriftliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

2016-04-14

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Regionalranking der IW Consult

Das Regionalranking der IW Consult untersucht Niveau und Entwicklung der sozio-ökonomischen Lage in 402 Städten und Kreisen Deutschlands. Die Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität wurden dabei – auf Basis eines multiplen Regressionsmodells – unterschiedlich nach ihrem Einfluss auf den regionalen Erfolg gewichtet.

Im Regionalranking 2016 hat die IW Consult die sozio-ökonomische Lage in allen 402 Städten und Kreisen Deutschlands untersucht. Im Dynamikranking wird die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 analysiert. 

Detaillierte Informationen finden Sie unter: www.iwconsult.de/regional bzw. in dieser Broschüre.

Hier finden Sie eine interaktive Karte mit der Bewertung der einzelnen Regionen.

2016-04-13

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BDI-Präsident Grillo: „Digitalisierung geht uns alle an.“

»Die vierte industrielle Revolution ist ein zentrales Thema für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie – und damit für die Zukunft unserer Industrie. Leider haben noch nicht alle deutschen Industrieunternehmen die Bedeutung von Industrie 4.0, das heißt der digitalen Transformation, für ihr eigenes Geschäft verstanden. Dies gilt insbesondere für den deutschen Mittelstand: Umfragen zeigen regelmäßig, dass ein Großteil des deutschen Mittelstands sich selbst noch nicht als digitalisiert ansieht.

Sei es, weil die Bedeutung der Digitalisierung für die Branche oder das Unternehmen überhaupt nicht gesehen wird oder weil die Betriebe noch nicht über die richtigen Antworten und Strategien für die digitale Transformation ihres Unternehmens verfügen. Das ist bedenklich. Kein Industriezweig wird sich zurücklehnen und sagen können: Digitalisierung? Das geht uns nichts an!

Chancen der Digitalisierung aufzeigen

Der BDI und viele andere Akteure – auch die Politik – arbeiten stark daran, unsere Unternehmen weiter für das Thema zu sensibilisieren. Es geht darum, den Unternehmen – vor allem dem Mittelstand – etwa durch Demonstrations- und Testzentren die vielen Möglichkeiten und Chancen des digitalen Wirtschaftens aufzuzeigen. Schließlich erfasst die digitale Transformation sämtliche Stufen der industriellen Wertschöpfung, von der Logistik über die Produktion bis hin zur Dienstleistung – und das branchenübergreifend. [ ... ]“ (Quelle und weiterlesen: BDI Agenda 04.04.2016)

BDI-Studie: „Die digitale Transformation der Industrie“

Hinweis:
Auch der AUV engagiert sich beim Thema "Digitalisierung". Zurzeit läuft das vom Land MV geförderte Projekt "Digitalisierungslotse MSE", das Unternehmen der Region für dieses wichtige Thema sensibilisieren, informieren und unterstützen will.

2016-04-11

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Verbandsveranstaltung am 21.03.2016

Gastredner unseres Wirtschaftspolitischen Gespräches im Schloss Groß Miltzow am 21. März 2016 war der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Herr Silvio Witt.

In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussionsrunde ging es um Fragen wie:
Wohin soll die Entwicklung der Stadt Neubrandenburg gehen? Wie sind der Stand und die Entwicklungsperspektiven der Wirtschaft im Oberzentrum? Welche Aufgaben sind zusammen mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte anzupacken und zu lösen? Welche weiteren Entscheidungsprozesse sind notwendig, um der Entwicklung der Region gemeinsam neue Impulse zu verleihen?

Die Teilnehmer nutzten ausgiebig die Gelegenheit, sich mit dem Oberbürgermeister bzw. auch untereinander in lockeren Gesprächen auszutauschen.

Fazit der Veranstaltung:
Ein rundum gelungener Abend mit einem gut aufgelegten Oberbürgermeister, der einen lebendigen und interessanten Vortrag hielt!

 

2016-03-22

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Beim Ausbau digitaler Netze ist Gefahr im Verzug

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor dem Rückfall Deutschlands aufgrund des dramatisch stockenden Ausbaus digitaler Netze. „Bei der Digitalisierung ist Gefahr im Verzug“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am 14.03.2016 in Hannover anlässlich der Eröffnung der CeBIT.

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2016-03-18

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Qualität der Arbeit

Das Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat eine Broschüre zum Thema: „Qualität der Arbeit - Geld verdienen und was sonst noch zählt, 2015“ veröffentlicht.

Zum Inhalt:

Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen nicht nur zur Sicherung des Lebensunterhalts eine zentrale Rolle. Am Arbeitsplatz werden viele Stunden des Tages verbracht – oft mehr Zeit, als für Familie, Freunde und Freizeit zur Verfügung steht. Ein „guter Job“ ist deshalb für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung für Zufriedenheit und Lebensqualität. Leistungsfähige und innovative Unternehmen sind auf motivierte und zufriedene Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen angewiesen. Neben den bekannten Indikatoren zum Arbeitsmarkt sind deshalb immer häufiger Daten zur Qualität der Arbeit aus Sicht der Berufstätigen gefragt – nicht zuletzt wegen der wachsenden Vielfalt an Beschäftigungsformen.

In der Broschüre werden sieben Dimensionen unterschieden, um die qualitativen Aspekte der Arbeit abzubilden:
• Arbeitssicherheit und Gleichstellung
• Einkommen und indirekte Arbeitgeberleistungen
• Arbeitszeit, Ausgleich von Beruf und Privatleben
• Beschäftigungssicherheit und Sozialleistungen
• Arbeitsbeziehungen
• Qualifikation und Weiterbildung
• Zusammenarbeit und Motivation

Innerhalb dieser Dimensionen werden die qualitativen Aspekte der Arbeit mit rund 30 ausgewählten Kennzahlen dargestellt.

Die Broschüre basiert auf unterschiedlichen Statistiken
Die wichtigste Quelle ist die Arbeitskräfteerhebung, die in Deutschland in den Mikrozensus (größte Haushaltsbefragung in Europa) integriert ist und in allen Mitgliedsstaaten der EU in harmonisierter Form durchgeführt wird. 

 

Download der Broschüre

2016-03-14

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Unternehmensnachfolge in MV

Nach Schätzungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie der Handwerkskammern (HWK) stehen bis 2025 voraussichtlich rund 23.000 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zur Nachfolge an. Da jedoch nicht jeder Betrieb in den Nachfolgeprozess eintritt, wird mit einer Größenordnung von rund 10.500 Firmen gerechnet, die zur Übergabe anstehen. Dabei geht es um rund 200.000 Arbeitsplätze.

Vor diesem Hintergrund haben das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, die IHKs und die HWKs gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern (BMV) ein neues Projekt mit folgenden Aufgaben ins Leben gerufen:

·     Sensibilisierung der Unternehmer/innen für die Nachfolgethematik sowie deren rechtliche, betriebswirtschaftliche, erbrechtliche und steuerrechtliche Aspekte

·     Unterstützung bei der Suche nach potenziellen Nachfolgern bzw. nachfolgefähigen Unternehmen und bilaterale Moderation

·     koordinierende Begleitung insbesondere durch Information, Hilfestellung bei Erstellung von Übergabefahrplänen, vertiefende Beratung durch Hinzuziehung von Spezialisten (z. B. Steuerberater, Rechtsanwälte usw.)


Dafür hat die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern eine zentrale Anlaufstelle zur Unternehmensnachfolge eingerichtet, die das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert.

Diese Anlaufstelle ergänzt die Beratungsleistungen der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern und wird von diesen unterstützt.

Wissenswertes zum Nachfolgeprozess und Details zum Projekt kann man unter http://www.unternehmensnachfolge-in-mv.de erfahren.

2016-03-10

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Aus Lesen wird Erleben - Faktor A wird vollständig digital

Das Arbeitgebermagazin „Faktor A“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) zieht vollständig ins Netz. Die Website liefert einen schnellen und modernen Einstieg in die wichtigsten Arbeitgeberthemen, Leser können kommentieren und ergänzen.

Seit dem 1. März 2016 finden Arbeitgeber in Deutschland wichtige Informationen und interessante Reportagen an einem Ort im Netz: Das Arbeitgebermagazin "Faktor A" der BA zieht komplett ins Internet und bietet unter www.faktor-a.info  alles, was Unternehmer und Personalverantwortliche heute wissen müssen.

Das gedruckte Magazin „Faktor A“ erscheint seit 2010 im Auftrag der BA und bietet vier Mal im Jahr einen umfassenden Überblick über wechselnde Schwerpunkte wie Führung, Employer Branding, Motivation, Ausbildung und Innovation.

Mit der gleichen journalistischen Gründlichkeit und Tiefe setzt die Redaktion Arbeitgeberthemen nun ausschließlich im Netz um. Reportagen vor Ort erzählen aus dem Alltag kleiner und mittelgroßer Unternehmen, aufwändige Fotoproduktionen stellen die Menschen hinter den „Hidden Champions der deutschen Wirtschaft“ vor. Die Kombination aus rechercheintensivem Journalismus, mit den Angeboten der BA  und der digitaler Aufbereitung bei Faktor A ist auf dem Markt für Wirtschaftsjournalismus einzigartig.

Die völlig überarbeitete Website www.faktor-a.info reagiert auf neue Nutzungsgewohnheiten der Leser im Zusammenhang mit Touchscreens: Weil Scrollen schnell und einfach ist, ist das neue Faktor A als „Magazin im Netz“ zum Durchscrollen aufgebaut. Nutzer, die www.faktor-a.info  auf der Suche nach Inspiration ansteuern, können die Webseite so nach Belieben erkunden.

Für Arbeitgeber, die gezielt nach Themen suchen, bieten die Rubriken „Mitarbeiter finden“, „Mitarbeiter qualifizieren“, „Arbeitswelt gestalten“ und „Richtig führen“ einen schnellen und konkreten Einstieg. Damit bedient die Redaktion auch die unterschiedlichen Gewohnheiten der Faktor-A-Leser. Die Seite ist auf allen Endgeräten nutzbar und bietet ein ganz neues Erlebnis. Zusätzlich zu diesem Angebot erscheint unter www.faktor-a.info noch ein zweiwöchentlicher Newsletter der Sie zu den Themen informiert.

(Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 07. März 2016)

2016-03-07

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Bundesagentur für Arbeit: Elektronischer Service für Arbeitgeber

Arbeitgeber können mit dem „eService“ Arbeitsbescheinigungen für ihre Beschäftigten auch elektronisch abgeben. Dieser Service wird zusätzlich zu der herkömmlichen Abgabe in Papierform angeboten.

Das heißt, alle Daten der Arbeits- und Nebeneinkommensbescheinigungen für das Arbeitslosengeld der Arbeitsagentur können elektronisch erfasst und versandt werden.

Das elektronische Verfahren hat viele Vorteile ...

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2016-03-03

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Gemeinsame Erklärung der BDA zum Münchner Spitzengespräch am 26. Februar 2016

(Presse-Information der BDA Nr. 010/16)

Weichen für die Zukunft richtig stellen

Die hohe Zahl an Flüchtlingen in Deutschland und Europa, Konflikte im Nahen und Mittleren Osten sowie erhöhte Unsicherheiten auf wichtigen internationalen Absatzmärkten: Die Risiken für die deutsche Volkswirtschaft nehmen zu. Darüber kann auch die aktuell gute wirtschaftliche Lage nicht hinwegtäuschen. Wir müssen deshalb jetzt Vorsorge für die Zukunft treffen. Dazu gehören mehr Investitionen: private wie öffentliche, z. B. in die digitale Wirtschaft und Infrastruktur. Auch der ....

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2016-02-26

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Orientierungshilfe zum Datenschutz

Die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder haben eine Orientierungshilfe für die Wirtschaft zur datenschutzgerechten Nutzung von E-Mail und anderen Internetdiensten am Arbeitsplatz vorgelegt.

Die Orientierungshilfe zeigt den datenschutzrechtlichen Rahmen und Regelungsmöglichkeiten der Nutzung des betrieblichen Internet- und E-Mail-Dienstes durch die Beschäftigten auf.
Sie soll es den Arbeitgebern und den Beschäftigten erleichtern, eine klare Regelung im Unternehmen zu erreichen, soweit eine private Nutzung des Internets und/oder des E-Mail-Dienstes erlaubt sein soll.

Zudem enthält diese Orientierungshilfe ein Muster für eine Betriebsvereinbarung/Richtlinie/Anweisung für die private Nutzung von Internet und/oder des betrieblichen E-Mail Postfachs.

2016-02-12

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BDA/BDI: "Brüssel aktuell"

Die neueste Ausgabe des Newsletters von BDA/BDA „Brüssel aktuell“ liegt vor.

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Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz wird bis Ende 2018 verlängert

Die  Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz  wird für weitere drei Jahre fortgeführt.

Das gemeinsame Projekt von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium ist beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks angesiedelt. Es unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Umsetzung der Energiewende. Ziel ist es, weitere Energieeinsparpotenziale in den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern.
Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bietet den Unternehmen mit Dialog, Informationen und Qualifizierungen konkrete Hilfestellung und vermittelt Ansprechpartner direkt vor Ort.
Auf der Internetseite werden u. a. Projekte und Förderprogramme zum Thema vorgestellt und diverse Broschüren/Informationsmaterialien als Download angeboten.

Mehr zum Thema Energiewende kann auf diesen  Seiten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  nachgelesen werden.

Die  „10-Punkte-Energie-Agenda“  (2. Überarbeitung, Januar 2016) enthält die zentralen Vorhaben der Energiewende in der 18. Legislaturperiode. Zusätzlich zu den Projekten im Stromsektor, enthält sie auch die wichtigsten Vorhaben bei der Energieeffizienz, im Gebäudebereich sowie die Gasversorgungsstrategie. Durch die Agenda werden die einzelnen Handlungsfelder inhaltlich und zeitlich miteinander verzahnt.

2016-02-03

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Arbeitsmarkt auf einen Blick - Deutschland und Europa

Eine aktuelle Broschüre des Statistischen Bundesamtes stellt die Situation am deutschen Arbeitsmarkt dar und vergleicht sie mit der in den anderen EU-Mitgliedstaaten. 
Verläuft die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt unterschiedlich? Welche Länder tun sich in einzelnen Bereichen besonders hervor und welche haben Schwierigkeiten? Betrachtet werden zentrale Indikatoren des Arbeitsmarktes wie die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung, der Berufseinstieg junger Menschen, die Erwerbschancen in Abhängigkeit von der Berufsqualifikation, die Arbeitsbedingungen sowie der Übergang in den Ruhestand.

Download der Broschüre

2016-02-02

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Literaturhinweis

In der Verlagsgesellschaft Betz ist das  Buch „Öffentliche Fördermittel - Unternehmen und Existenzgründer“  zum Preis von 19,95 € erschienen.

In diesem Buch wird auf interessante Fördermöglichkeiten aus unterschiedlichen Förderbereichen eingegangen. Dazu gehören Investitionen genauso wie Arbeitsplätze und Konsolidierung, Beratung, Umwelt und Energie sowie Forschung und Innovation.

Aktuell steht bei zahlreichen Unternehmen die Nachfolgeregelung an, da die bisherigen Eigentümer sich aus dem Unternehmen zurückziehen möchten. Auch hier bieten sich durch den Einsatz von öffentlichen Fördermitteln interessante Möglichkeiten.

In der jetzt vorliegenden 4. Auflage des Buches wurden die bisherigen Themen überarbeitet; gleichzeitig wurden neue Fördermöglichkeiten aufgenommen. Einen Schwerpunkt bilden neben der Existenzgründung auch die Nachfolge und die Förderung von bestehenden Unternehmen.

Dieses Buch soll Anregungen zum sinnvollen Einsatz der zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten geben.

2016-02-01

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BDA: „Arbeitgeber aktuell-Januar 2016“

Die neue Ausgabe des „Arbeitgeber aktuell“ ist veröffentlicht.

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Diskussion um die Festschreibung des Arbeitgeberanteils in der Krankenversicherung

Sowohl in der öffentlichen als auch in der politischen Diskussion der letzten Wochen wurde anlässlich gestiegener Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung vermehrt die Rückkehr zu einem paritätischen Beitragssatz gefordert.

Diesen Forderungen sind die Arbeitgeber beständig und nachdrücklich entgegengetreten.
Die weitere Festschreibung des Arbeitgeberanteils am Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung bei 7,3 % ist notwendig, damit überproportional steigende Gesundheitsausgaben sich nicht negativ auf Beschäftigung und Wachstum auswirken.
CDU, CSU und SPD haben daher zu Recht im Koalitionsvertrag vereinbart, dass es bei der Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags bei 7,3 % bleiben soll.
Trotz der Festschreibung des Arbeitgeberanteils bleibt es dabei, dass die Arbeitgeber einen deutlich höheren Kostenanteil an der Krankheitskostenfinanzierung übernehmen als die Arbeitnehmer.

Dazu nachfolgende Fakten:

Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber müssen den Krankenversicherungsbeitragssatz von je 7,3 % zahlen.
Auf Versichertenseite kommen im Jahr 2016 bei einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 1,1 % voraussichtlich rund 14,3 Mrd. € hinzu.
Auf Arbeitgeberseite hat im Jahr 2014 allein die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall mit rund 43,5 Mrd. € zzgl. 7,5 Mrd. € für Sozialversicherungsbeiträge, also mit insgesamt 51 Mrd. € zu Buche geschlagen - mit steigender Tendenz 2015.

Zur Finanzierung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wäre ein Beitragssatz von ca. 4,3 Prozentpunkten erforderlich gewesen, also ein Beitrag etwa in Höhe des Vierfachen des aktuellen Zusatzbeitrags. Wegen der von den Arbeitgebern geleisteten Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ruht in den ersten sechs Wochen einer Krankheit der Krankengeldanspruch der Arbeitnehmer gegenüber ihren Krankenkassen, die dadurch in hohem Umfang entlastet werden.

Hinzu kommt, dass die Arbeitgeber für Minijobber die Krankenversicherungsbeiträge allein finanzieren (ca. 3 Mrd. € im Jahr 2014) und auch bei Midijobbern höhere Beiträge als die Beschäftigten zahlen.
Für Versicherte, die zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind und wenig verdienen, und für Versicherte, die ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr leisten, trägt der Arbeitgeber sogar den Gesamtsozialversicherungsbeitrag alleine, auch den Zusatzbeitrag für den Versicherten.
Im Weiteren wäre eine generelle paritätische Finanzierung der Sozialversicherung für die Arbeitnehmer ein deutliches Minusgeschäft, denn über alle Sozialversicherungszweige hinweg zahlen die Arbeitgeber 13 Mrd. € bzw. 7 % höhere Sozialversicherungsbeiträge als die Arbeitnehmer (2014).

Quelle: BDA-Argumentationspapier

2016-01-19

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Deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 weiter im Aufschwung

Das Statistische Bundesamt hat aktuell eine Pressemitteilung zur konjunkturellen Lage in Deutschland im Jahr 2015 veröffentlicht.

Einige der Fakten nach ersten Berechnungen:

• Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % höher als im Vorjahr (kalenderbereinigt errechnet sich eine etwas niedrigere BIP-Wachstumsrate von + 1,5 %, da die Anzahl der verfügbaren Arbeitstage im Jahr 2015 höher war als im Vorjahr).

• Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor.

• Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr in Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – als ein Jahr zuvor. Die preisbereinigten Bauinvestitionen erzielten ebenfalls ein leichtes Plus von 0,2 %.

• Der deutsche Außenhandel gewann im Jahr 2015 weiter an Dynamik: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 5,4 % höher als im Vorjahr.
Die Importe legten in ähnlicher Größenordnung zu (+ 5,7 %), sodass der resultierende Außenbeitrag einen vergleichsweise geringen Beitrag zum BIP-Wachstum leistete (+ 0,2 Prozentpunkte).

• Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2015 stieg gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 1,6 %.

• Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2015 erstmals von mehr als 43 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen waren im Jahr 2015 rund 329 000 Personen oder 0,8 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor.

• Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, war 2015 um 0,5 % höher als im Vorjahr. Je Erwerbstätigen ist die Arbeitsproduktivität etwas stärker gestiegen (+ 0,9 %).

• Der Staatssektor (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen) beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von 16,4 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2015 eine Überschussquote von + 0,5 %. 

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 014 vom 14.01.2016

Bruttoinlandsprodukt 2015 für Deutschland - Begleitmaterial zur Pressekonferenz

Am 12. Februar 2016 wird das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das vierte Quartal 2015 sowie die überarbeiteten Ergebnisse für das Jahr 2015 veröffentlichen (nur BIP). Detaillierte Ergebnisse folgen am 23. Februar 2016.

2016-01-14
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BDA zur DGB-Studie über Befristungen

Der Anteil befristeter Beschäftigungen liegt stabil zwischen acht und neun Prozent und hat im vergangenen Jahrzehnt nicht zugenommen. Es ist irrführend und falsch, so zu tun, als ob befristete Arbeitsverhältnisse ein Massenphänomen wären.

Vielmehr steigt die Zahl der aus befristeter Beschäftigung übernommenen Arbeitnehmer kontinuierlich: Sie beträgt heute schon fast 75 Prozent aller befristeten Arbeitsverhältnisse, fast 40 Prozent werden unbefristet fortgeführt. Befristete Arbeitsverträge schaffen damit wie auch Zeitarbeit und andere flexible Beschäftigungsformen Möglichkeiten, den Einstieg in Arbeit erfolgreich zu gestalten.

Natürlich sind Befristungen, Teilzeit und Zeitarbeit auch für Arbeitgeber von großer Bedeutung – zum Beispiel für Vertretungen bei Schwangerschaft, lang anhaltender Erkrankung oder Erziehungszeiten. Damit leisten diese Arbeitsverhältnisse auch einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Es gibt keinen Grund, Befristungen, Teilzeit und Zeitarbeit zu verdammen oder gar als prekär zu verunglimpfen. Vielmehr muss alles getan werden, um Beschäftigung zu fördern und Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Flexible Beschäftigungsformen sind dafür ein wichtiger Baustein.

Es ist nicht haltbar, Krankheit und Befristungen miteinander in Verbindung zu bringen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist 2015 bei der Auswertung der Arbeitsbedingungen zeitlich befristeter Beschäftigungen zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass es bezüglich der Gesundheit keine bedeutsamen Unterschiede zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitnehmern gibt.

Der DGB-Index „Gute Arbeit“ zeichnet ein interessensgeleitet verzerrtes Bild, das den tat-sächlichen Verhältnissen in der Arbeitswelt nicht entspricht und allen betrieblichen Akteuren Unrecht tut. Die verwendete Methode ist scheinwissenschaftlich.

Nicht die Antworten der Beschäftigten auf die gestellten Fragen werden beim DGB-Index in den Fokus gestellt. Vielmehr werden – wie der Internetseite des DGB-Index „Gute Arbeit“ selbst zu entnehmen ist – „die Ergebnisse der einzelnen Fragen dann über ein komplexes statistisches Verfahren in Werte für den DGB-Index Gute Arbeit umgerechnet“. Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als dass das DGB-Institut vorgibt, was „gute Arbeit“ ist: durch die Auswahl der betrachteten Kriterien, deren Gewichtung und schließlich die Bewertung, ab welchem Wert die Arbeitsqualität „gut“, „schlecht“ oder „im unteren oder Mittelfeld“ ist.

Regelmäßige Erwerbstätigenbefragungen unabhängiger Institutionen wie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geben direkt wieder, was Befragte geantwortet haben, trennen dies sauber von der Interpretation und verzichten ganz auf ein Pauschalurteil, ob Arbeit „gut“ oder „schlecht“ sei. Die Ergebnisse sehen daher auch ganz anders und sehr viel positiver aus: Zum Beispiel sind nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 93 Prozent der Befragten mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden und nur etwa ein Prozent gar nicht zufrieden.
(Quelle: BDA am 08.01.2016)

Weitere Links:

Thema Befristungen

BDA kompakt

Broschüre "Fakten statt Zerrbilder - Arbeitsqualität in Deutschland"

 

2016-01-11

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Internet-Explorer, Versionen 8, 9 oder 10

Ab dem 12.01.2016 stellt Windows den Support für diese Versionen ein.
Das heißt, es gibt hierfür dann keine Sicherheitsupdates mehr und auch keine technischen Hilfen.
Damit birgt jede Internetnutzung ein hohes Risiko, weil der eigene Computer nicht mehr ausreichend vor Schadsoftware geschützt ist.

Deshalb ist für alle, die im Unternehmen oder privat die veralteten Versionen noch nutzen (erfährt man, wenn man auf der Internetseite in der Taskleiste auf „?“ und dann auf „Info“ klickt), ein Umstieg auf die IE-Version 11 dringend anzuraten.

Auf der unten genannten Microsoft-Seite findet man eine Anleitung zum einfachen Upgrade auf die höhere Version. 

https://www.microsoft.com/de-de/WindowsForBusiness/End-of-IE-support

2016-01-07

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VUMV: „Jahresausblick der Wirtschaft“

Auf der Landespressekonferenz Mecklenburg-Vorpommern am 5. Januar 2016 in Schwerin hat die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV) ihren Jahresausblick 2016 vorgestellt.

Dieser „Jahresausblick der Wirtschaft“ basiert auf einer gemeinsamen Umfrage der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und ihrer Dachorganisation (VUMV). Dabei werden jährlich im Dezember die Mitgliedsunternehmen aller Wirtschaftsregionen und Branchen in Mecklenburg-Vorpommern befragt.

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2016  durch Unternehmen und ihre Verbände in Mecklenburg-Vorpommern zeigte u. a: folgende Ergebnisse:

-  Stimmung der Unternehmen ist verhalten optimistisch
-  Wachstum stärkt Auftragsoptimismus
-  Ertrags- und Umsatzerwartung hinken hinterher
-  Konjunkturelle Extraeffekte kompensieren schädliche Überregulierung
-  Schwächelnde Auslastung der M+E-Industrie lässt aufhorchen
-  Große Herausforderungen für 2016 erwartet.

Download Jahresausblick 2016

2016-01-06

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Reform des Vergaberechts

Mit einer umfassenden Reform wird der Rechtsrahmen für die öffentliche Auftragsvergabe in Deutschland umfassend reformiert, modernisiert, vereinfacht und anwenderfreundlicher gestaltet. Öffentliche Auftraggeber und Unternehmen sollen zukünftig mehr Flexibilität bei der Vergabe öffentlicher Aufträge erhalten. Durch die Reform werden drei neue EU-Richtlinien über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen umgesetzt.

Durch die Reform wird die bisher komplexe Struktur des deutschen Vergaberechts vereinfacht. Die wesentlichen Regelungen werden im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen zusammengeführt und vereinheitlicht. Einzelheiten der Vergabeverfahren werden in Rechtsverordnungen geregelt. Öffentliche Auftraggeber erhalten durch die Reform mehr Flexibilität im Vergabeverfahren, beispielsweise für Verhandlungen mit Bietern. Aufträge für soziale Dienstleistungen, wie die Integration arbeitsuchender Menschen, sollen in einem erleichterten Verfahren vergeben werden. Zudem wird die Durchführung elektronischer Vergaben für öffentliche Aufträge gestärkt. Das beschleunigt die Verfahren. 

Mehr zum Thema „Reform des Vergaberechts“ finden Sie auf diesen Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

2016-01-05

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BDA/BDI: "Brüssel aktuell"

Die neueste Ausgabe des Newsletters von BDA/BDA „Brüssel aktuell“ liegt vor.

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Asylsuchende und Geduldete: Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht für alle Beschäftigten, somit auch für Asylsuchende und Geduldete, die eine Beschäftigung aufnehmen.

Als "Beschäftigung" gilt jede nichtselbständige Tätigkeit, die gegen Entgelt erfolgt und bei der jedenfalls ein Mindestmaß an Eingliederung in den Betrieb vorliegt.

Diese Merkmale treffen grundsätzlich auch auf Praktika zu. In der Regel sind Praktikantinnen und Praktikanten Personen, die sich durch eine bestimmte betriebliche Tätigkeit in einem Unternehmen praktische Kenntnisse zur Vorbereitung auf eine künftige berufliche Tätigkeit oder Ausbildung aneignen wollen. Insofern handelt es sich bei Praktikumsverhältnissen grundsätzlich um Beschäftigungsverhältnisse. Liegt eine Beschäftigung vor, muss der Arbeitgeber die entsprechenden sozialversicherungsrechtlichen Beitrags- und Meldepflichten erfüllen. 

Im Rahmen einer solchen Beschäftigung, also auch eines Praktikums, sind Asylsuchende und Geduldete unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Der Versicherungsschutz besteht - wie bei anderen Praktikanten auch - vom ersten Arbeitstag an, unabhängig davon, ob und ggf. in welcher Höhe ein Entgelt gezahlt wird. Der Arbeitgeber hat auch die Praktikantinnen und Praktikanten sowie das Entgelt wie üblich dem für ihn zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden. Sofern es sich um ein unbezahltes Praktikum handelt, kann der für das betroffene Unternehmen zuständige Unfallversicherungsträger Auskunft darüber geben, ob eine Meldung der Praktikantinnen und Praktikanten erforderlich ist. 
Hier erhalten Sie ein allgemeines Informationsblatt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema Unfallversicherung für Praktikanten und Ferienjobber zu Ihrer Information. Ferner finden Sie auf der Internetseite der DGUV weitere Informationen zum Thema Versicherungsschutz bei der Flüchtlingshilfe.

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Mittelstandsbericht Mecklenburg-Vorpommern 2015

Gerade wurde der aktuelle Mittelstandsbericht für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht.

Ausführlich wird Stellung genommen zu folgenden Themen:
1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
2. Mittelständische Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
3. Mittelstandspolitik in Mecklenburg-Vorpommern
4. Herausforderungen für die künftige Mittelstandspolitik

Insgesamt konnte ein positives Fazit gezogen werden. So stieg die Wirtschaftsleistung in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2014 um 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr und es wurde mit rund 38,5 Milliarden Euro das historisch höchste Bruttoinlandsprodukt des Landes erzielt.
Die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer ist gestiegen und dementsprechend sanken die Arbeitslosenzahlen.

Der Trend setzt sich auch 2015 fort.

Um auch in Zukunft den wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen gewachsen zu sein, wird im Bericht folgende grundlegende Zielstellung formuliert:

„Mecklenburg-Vorpommern steht deshalb unverändert vor der Herausforderung, seine wirtschaftliche Basis zu verbreitern. Das erfordert, die Rahmenbedingungen für das Verarbeitende Gewerbe und für hochwertige und nachhaltige Arbeitsplätze in allen Wirtschaftsbereichen zu verbessern. Die vorrangige wirtschaftspolitische Aufgabe bleibt es deshalb, die Wirtschaft im Land quantitativ und qualitativ zu stärken und zusätzliche Wertschöpfung in den Unternehmen des Landes zu schaffen. Die Lage und die Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft bleiben entscheidend für die Beschäftigungs- und Einkommenssituation im Land.“

Hier kann der Mittelstandsbericht 2015 heruntergeladen werden.

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Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern

Die neue Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2015 wurde am 30. Oktober 2015 im Amtsblatt veröffentlicht und ist am 31. Oktober 2015 in Kraft getreten.

Dazu der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Harry Glawe, am 16.11.2015 in Schwerin: „Mit der Änderung der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern werden insbesondere die Rahmenbedingungen für Maßnahmen des Klimaschutzes und der Nutzung erneuerbarer Energien weiter verbessert. Gleichzeitig wird den Belangen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stärker Rechnung getragen“... „Mit der Gesetzesnovelle wird das Bauordnungsrecht dem Stand der Entwicklung in den Ländern angepasst und gleichzeitig ein Beitrag zur Rechtseinheit geleistet.“

Text der Landesbauordnung auf den Seiten der Landesregierung MV

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BDA/BDI: "Brüssel aktuell"

Die neueste Ausgabe des Newsletters von BDA/BDA „Brüssel aktuell“ liegt vor.

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Neues Beratungsangebot der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung will mit dem neuen Beratungsangebot „Firmenservice“ Unternehmen dabei unterstützen, die Gesundheit von Mitarbeitern präventiv und nachhaltig zu stärken. Angesprochen werden mit diesem Angebot Arbeitgeber, Werks- oder Betriebsärzte, Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen.

Zum einen wird eine kostenlose Information und Beratung vor Ort angeboten, zum anderen wird aber auch unbürokratisch Kontakt zu anderen Sozialversicherungsträgern vermittelt. Zum Angebot gehören zudem auch kostenlose Informationsveranstaltungen.

Interessenten für die neuen Beratungs- und Informationsangebote erreichen den "Firmenservice" unter der bundesweiten Telefonhotline 0800 1000 453 oder per E-Mail unter firmenservice@deutsche-rentenversicherung.de.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Presseinformation der Rentenversicherung

Flyer Firmenservice

Einladung Info-Veranstaltung zum Thema „BEM“ in Hamburg

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Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz

Am 22. Oktober 2015 hat der Landtag MV den Entwurf eines „Gesetzes über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden an Windparks“ beraten. Der Gesetzentwurf wurde zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen.

Die Grundidee des Gesetzes ist die Verpflichtung von Projektträgern, für neue Windparks eine haftungsbeschränkte Gesellschaft zu gründen und Anteile von mindestens 20 %  dieser Gesellschaft den unmittelbaren Nachbarn zur Beteiligung anzubieten, wobei ein Anteil maximal 500 Euro kosten darf.

Erfasst von der gesetzlichen Regelung sind Windkraftanlagen, die einer Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz unterliegen.

Auf dieser Seite des Regierungsportals des Landes Mecklenburg-Vorpommern finden Sie nähere Erläuterungen inkl. einer Präsentation des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung zum Thema und den Gesetzentwurf zum Download.

Bereits im Vorfeld hatte die VUMV eine Pressemitteilung zu diesem Thema veröffentlicht, in der Bedenken aus unternehmerischer Sicht geäußert wurden.

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Aktualisierte Positivliste der BA zur Zuwanderung in Mangelberufen:

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat eine neue sog. Positivliste vorgelegt. Sie regelt die Fachkräftezuwanderung aus Drittstaaten in nicht-akademische Mangelberufe.

Die Positivliste nach § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Beschäftigungsverordnung weist Berufe und Berufsgruppen aus, in denen ein Fachkräftemangel herrscht und für die ein Zugang für qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten zum Arbeitsmarkt ohne Vorrangprüfung besteht.
Voraussetzung ist hier aber jeweils die Anerkennung der Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikation mit einer inländischen qualifizierten, d. h. mindestens zweijährigen Berufsausbildung

Auf der Positivliste sind erstmalig auch Berufe vertreten, bei denen in einzelnen Bundesländern, aber nicht bundesweit ein Fachkräftemangel herrscht. In allen in die Positivliste aufgenommenen Berufsgattungen ist eine Zuwanderung bundesweit möglich.

Detaillierte aktuelle Positivliste (inkl. weitergehender Informationen)

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Energiewende 2015

Kürzlich hat die Bundesregierung die  "Bilanz zur Energiewende 2015“  veröffentlicht.

Weitergehende Informationen Thema Energiewende finden Sie z. B. hier:

- eine aktuelle Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie  "Die Energiewende gemeinsam zum Erfolg führen“  mit ausführlichen Erläuterungen zum Thema Energiewende  (Stand September 2015)

sowie

-  eine Vereinbarung der Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD  „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“  (vom 1. Juli 2015). 

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EEG-Umlage bleibt relativ stabil

Am 15.10. wurde die Höhe der EEG-Umlage ab dem 01.01.2016 bekanntgegeben:

Sie beträgt 6,35 Cent/kWh und steigt damit leicht um 0,18 Cent/kWh gegenüber diesem Jahr.

Die Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen die EEG-Umlage spätestens am 15. Oktober eines Jahres für das Folgejahr.
Dabei berücksichtigen sie bei der Festlegung den jeweiligen Stand des EEG-Kontos zum 30. September des Jahres sowie eine sogenannte Liquiditätsreserve, die Abweichungen zwischen den Prognosen und den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben abfedern soll.

Hier finden Sie ein Informationspapier mit näheren Erläuterungen.

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LKW-Maut

Ab dem 1. Oktober 2015 gilt die LKW-Mautpflicht auch für Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Weitergehende Informationen zur geltenden Lkw-Maut, wie z. B. eine Übersicht über die neu mautpflichtigen Fahrzeuge oder einen Fragen-Antwort-Katalog, finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Einnahmen aus der Lkw-Maut, die z. B. allein 2014 bei rund 4,5 Milliarden Euro lagen, sollen in den Erhalt und Ausbau der Straßen fließen.

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Wirtschaftspreis „Attraktiver Arbeitgeber – Arbeitgeber des Jahres 2015“

Anfang September fand das Sommerfest des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte statt. Während dieser Veranstaltung wurde erneut der Wirtschaftspreis „Attraktiver Arbeitgeber – Arbeitgeber des Jahres 2015“ und in den Kategorien „Kleinstunternehmen“ und „Kleine Unternehmen“ vergeben.

Mit diesem Wirtschaftspreis werden herausragende Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise durch Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Gewinnung als „Attraktiver Arbeitgeber“ verdient gemacht haben und durch ihr hohes Engagement den Wirtschaftsstandort Mecklenburgische Seenplatte stärken.  

In der Kategorie der Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte sich Joachim Griebsch Versicherungsmakler aus Waren durchsetzen.
Die mwh Hirsch Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Neustrelitz ist der Gewinner der Kategorie „Kleine Unternehmen“-

Aber auch ein Mitglied unseres Verbandes war sehr erfolgreich: Mit nur äußerst geringem Abstand zum Sieger wurde die Möwe Teigwarenwerk GmbH in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ Zweitplatzierter im Wettbewerb

Herzlichen Glückwunsch!

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BDA: „Arbeitgeber aktuell-September 2015“

Die neue Ausgabe des „Arbeitgeber aktuell“ ist veröffentlicht.
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Aufenthaltsrechtliche Grundlagen

In Ergänzung unserer bisherigen Informationen zum Thema „Asylbewerber/innen bzw. Flüchtlinge“ haben wir eine tabellarische Übersicht zu den aufenthaltsrechtlichen Grundlagen für die 15 (!) verschiedenen Migranten-Fallgruppen erhalten, die Sie hier als pdf-Dokument herunterladen können. Dieses Dokument verdeutlicht noch einmal die komplexe Materie, wenn es darum geht, diesen Personenkreis auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.

Zur Verdeutlichung der Problemstellung verweisen wir auch noch einmal auf die Beschluss des Koalitionsausschusses zur aktuellen Flüchtlings- und Asylsituation vom 06.09.2015 sowie die dazugehörige Stellungnahme der BDA vom 07.09.2015.

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Informationsbroschüre von BAMF, BA und BDA: „Potenziale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen"

Das Thema Asylbewerber/innen bzw. Flüchtlinge und die Möglichkeiten ihrer Arbeitsmarktintegration Thema gewinnt in den letzten Monaten immer mehr an Bedeutung.

Die BDA hat deshalb gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Broschüre „Potenziale nutzen -geflüchtete Menschen beschäftigen" erarbeitet.
Mit der Broschüre wollen BDA, BA und BAMF Arbeitgebern Antworten auf praktische Fragen rund um die Ausbildung und Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen, Asylsuchenden und Geduldeten geben, Rekrutierungswege und Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen und Ansprechpartner benennen.
Dies soll Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen wollen, eine erste Orientierung durch den Dschungel aus unterschiedlichen Regelungen und Vorgaben geben, die beachtet werden müssen, wenn anerkannten Flüchtlingen, Asylsuchenden oder Geduldeten eine Ausbildung oder Beschäftigung oder auch ein Praktikum angeboten wird.
Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter: www.arbeitsagentur.de > Zusatzinformationen > Broschüren.

Insbesondere ein Praktikum im Unternehmen kann dabei helfen, Kompetenzen von Asyl-suchenden und Geduldeten zu ermitteln und sie an eine Ausbildung oder Beschäftigung heranzuführen. Die dabei zu beachtenden Besonderheiten und Vorgaben sind nach wie vor sehr komplex.
Die BA hat daher eine weiterführende Informationsunterlage speziell zu Praktika für Asylsuchende und Geduldete erarbeitet, auf die in der Informationsbroschüre verwiesen wird und die zwischenzeitlich aktualisiert und mit Blick auf die diesbezüglich zum 1. August 2015 in Kraft getretenen Änderungen angepasst worden ist.
Die aktuelle Fassung finden Sie unter: www.arbeitsagentur.de > Für Unternehmen > Zusatzinformationen > Broschüren > „Praktika" und betriebliche Tätigkeiten für Asylbewerber und geduldete Personen"

Diese Fassung wurde nach Maßgaben des Bundesarbeitsministeriums von der BA formuliert, um der Handhabung seitens der Arbeitsagenturen und Jobcenter zu genügen und ist für Unternehmen nicht leicht verständlich.

Die BDA wird daher auf Basis dieser Unterlage zeitnah eine eigene Informationsunterlage erarbeiten, die besser auf die Informationsbedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten ist.

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IT-Sicherheitsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 12.06.2015 das  „Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz)“  angenommen. Das Gesetz wurde im Bundesgesetzblatt 2015 Teil 1 Nr. 31 am 24.07.2015 veröffentlicht und tritt am 14.08.2016 in Kraft.

Betreiber Kritischer Infrastrukturen aus den Bereichen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen müssen damit künftig einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten und erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden.

Allerdings gibt es noch etliche Unsicherheiten - vor allem bei der Auslegung von Begrifflichkeiten -, die wohl erst mit der Rechtsverordnung zum IT-Sicherheitsgesetz geklärt werden können.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Bewerben sich ausländische Fachkräfte im Unternehmen und will man diese einstellen, gibt es oft Unsicherheiten bei der Feststellung der Gleichwertigkeit ihrer Berufsabschlüsse.
Hilfestellung bietet in diesem Fall die IHK FOSA (Foreign Skills Approval), das bundesweite Kompetenzzentrum deutscher Industrie- und Handelskammern. Sie nimmt Anträge auf Anerkennung entgegen und vergleicht, inwieweit ausländische Berufsqualifikationen mit entsprechenden deutschen Berufsabschlüssen als gleichwertig eingestuft werden können.Bisherige Antragsteller absolvierten ihre Ausbildungen in insgesamt 134 Ländern der Welt, insbesondere in Polen, Russland und der Türkei.

Ansprechpartner zum Thema "Gleichwertigkeit ausländischer Berufsabschlüsse" gibt es bundesweit bei allen IHKn.
Auf der Internetseite der IHK FOSA kann man mit Hilfe einer interaktiven Karte die zuständige IHK und den richtigen Ansprechpartner finden, der alle Fragen zu Antrag und Verfahren beantworten kann.

Die Bearbeitung und Feststellung der Gleichwertigkeit erfolgt allerdings direkt durch die IHK-FOSA.
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Elektronische Rechnungen

Die Nutzung elektronischer Rechnungen wird immer wichtiger. Auch für kleinere Betriebe bieten sie wesentliche Vorteile, z. B. können Zeit und Kosten für Erstellung und Bearbeitung von Rechnungen gespart werden.

Damit elektronische Rechnungen vom Finanzamt anerkannt werden und die Vorsteuer geltend gemacht werden kann, sind aber einige rechtliche Bedingungen zu beachten. 

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) hat dazu in einer kurzen Übersicht die wichtigsten Regelungen sowie Fragestellungen zur elektronischen Rechnung zusammengestellt.

Hier können Sie das Dokument herunterladen.

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Geänderte Mindestlohndokumentationspflichten

Am 31. Juli 2015 wurde im Bundesanzeiger die Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung (MiLoDokV) veröffentlicht, die damit ab dem 01.08.2015 in Kraft getreten ist.

Durch diese Verordnung werden insbesondere die Melde- und Aufzeichnungspflichten nach dem MiLoG eingeschränkt.
So müssen im Betrieb mitarbeitende Familienangehörige zukünftig ihre Arbeitszeiten nicht mehr dokumentieren.
Des Weiteren wurde nach der neuen Verordnung die Einkommensgrenze für die Dokumentations- und Meldepflichten nach dem Mindestlohngesetz für Arbeitnehmer auf 2.000 Euro brutto reduziert, wenn Arbeitgeber diesen Lohn nachweislich in den letzten zwölf Monaten ausgezahlt haben. Allerdings ist z. B. noch unklar, wie dabei Zeiten bei Krankheit, Schwangerschaft oder Erziehungszeiten zu bewerten sind, so dass hier neue Unsicherheiten entstehen.

Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung (MiLoDokV)

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BDA/BDI: Newsletter "Brüssel aktuell" Juli 2015

Der aktuelle Newsletter "Brüssel aktuell" ist veröffentlicht.

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Mitgliederversammlung und Wirtschaftspolitisches Gespräch

Am Montag, den 20 Juli 2015, wurde die Mitgliederversammlung 2015 des Verbandes im Schloss Groß Miltzow durchgeführt. Im Rahmen der Wahlveranstaltung wurde Herr Thomas Bockhold, Geschäftsführer der FWW Fahrzeugwerk GmbH, in seinem Amt als Präsident bestätigt.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand ein Wirtschaftspolitisches Gespräch statt. Redner und Diskussionspartner in dieser Gesprächsrunde war der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Herr Heiko Kärger.

Mehr als 40 Teilnehmer folgten dem interessanten Vortrag zur aktuellen Situation bzw. den jetzigen und zukünftigen Aufgabenstellungen im größten Landkreis der Bundesrepublik und nutzten intensiv die nachfolgende Fragerunde.

Vor und nach dem Vortrag nutzen alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich in lockerer Gesprächsrunde auszutauschen.

Investitionsschutz im Ausland

Investitionen im Ausland wären für viele Firmen sicher interessant - gäbe es da nicht diese Unwägbarkeiten …

Deshalb sichern Staaten ihren Investoren durch Investitionsschutzverträge jeweils völkerrechtlichen Schutz im Anlageland zu.

Auch das Abkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) und das im Moment verhandelte Abkommen mit den USA (TTIP) enthalten Investitionsschutzvorschriften. Vor allem deutsche TTIP-Gegner fürchten hier vermehrte Klagen amerikanischer Firmen bei Investitionen in Deutschland. Die BDA hat dazu eine kurze Argumentation veröffentlicht: „TTIP: Investitionsschutz sinnvoll und erforderlich“ (siehe Rubrik „Argumente“)

Konkrete Informationen zum Investitionsschutz erhalten Sie auf dieser  Internet-Seite  des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi).

Deutschland hat seit 1959 mehr als 130 bilaterale Investitionsförderungs- und -schutzverträge  abgeschlossen.

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ESF-gefördertes Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

Gemeinsame Pressemitteilung BA, Regionaldirektion Nord, und VUMV

Das ESF-geförderte Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ soll vor allem Langzeitarbeitslosen helfen, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.
Auf einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord, und der Landesvereinigung der Unternehmensverbände (VUMV) wurde das Programm vorgestellt,

Träger des Programms sind die jeweiligen Jobcenter.
Ziel in Mecklenburg-Vorpommern ist es, dass bis zu 600 Langzeitarbeitslose von der Förderung profitieren. Dafür stehen 19,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 zur Verfügung.

Mehr Informationen können Sie auch dieser gemeinsamen Pressemitteilung vom 22.06.2015 entnehmen.

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Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz

Seit der Einführung des Mindestlohns gibt es zunehmend Unsicherheiten und Fragen, wenn es darum geht, die gesetzlichen Vorschriften in der Praxis umzusetzen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zum Thema eine Internetseite mit umfangreichen Informationen freigeschaltet, die auch eine Mindestlohn-Hotline beinhaltet.

Auf den bestehenden Informationsbedarf hat jetzt auch die Zollverwaltung, die für die Kontrolle vor Ort zuständig ist, reagiert und auf ihrer Internetseite ausführliche Erläuterungen eingestellt. Hier geht es um Aussagen zu den Nebenpflichten, wie Mitwirkungs-, Melde-, Aufzeichnungs-, Aufbewahrungs- und Bereitstellungspflichten.

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Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes („Meister-BAföG“)

Die Bundesregierung plant die Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG). Diese soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Die BDA hat am 9. Juni 2015 eine kurze Zusammenstellung und Bewertung der Punkte, die aktuell innerhalb der Arbeitsgruppen der Koalitionsfraktionen für diesen Novellierungsprozess angedacht bzw. diskutiert werden, herausgegeben.
Es handelt sich bei dieser Darstellung explizit um einen Zwischenstand der Überlegungen der bei CDU/CSU und SPD zuständigen Fachpolitiker. Die erste Lesung der Gesetzesnovelle wird frühestens im Herbst 2015 stattfinden.

Hier können Sie die BDA-Information öffnen.

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Neuauflage des Leitfadens „Social Media“

Ohne Soziale Netzwerke geht heute (fast) nichts mehr - auch nicht in den Unternehmen.

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Wirtschaftsfreundlich geht anders!

Der AUV wendet sich grundsätzlich gegen die Einführung des vergabefremden Kriteriums „Branchentarif“ in das Vergabeverfahren öffentlicher Aufträge der Stadt Neubrandenburg. Die hier in Bezug genommene Regelung ist rechtsunsicher, sie bedarf im Zweifel der Auslegung. Zudem geht sie mit wachsender Bürokratie sowohl für die Unternehmen als auch für die ausschreibende öffentliche Verwaltung einher.
Politisch gewünschte Verfahren, Regelungen oder Sachverhalte im Rahmen der Erbringung von Leistungen belasten den Vergabeprozess. Regelmäßig sollten die einschlägigen Vergabeverordnungen (VOB/VOL) Grundlage für die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes sein.
Die überarbeitete Vergabeverordnung der Stadt Neubrandenburg sollte dem Anspruch genügen, möglichst übersichtlich und leicht handhabbar zu sein, um die Vergabe damit effizienter, einfacher, flexibler und mittelstandsfreundlicher zu gestalten.
Eine Ausweitung bzw. Verknüpfung der öffentlichen Auftragsvergabe mit rein strategischen arbeits- und sozial- bzw. beschäftigungspolitischen Zielen / Kriterien lehnen wir ab.
Jedwede Vorgabe für die Durchführung eines öffentlichen Auftrags, die in keinem inneren Zusammenhang mit dem Auftrag steht, muss ausgeschlossen bleiben und Aspekte, die dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, Verhältnismäßigkeit und des Preis-Leistungs-Verhältnisses entsprechen, müssen in den Vordergrund gestellt werden.

Artikel im NORDKURIER vom 06.05.2015

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Presseinformation der BDA zum Tarifeinheitsgesetz

Am heutigen Tag (22.05.2015) wurde das Tarifeinheitsgesetz im Deutschen Bundestag verabschiedet.

In einer Presseinformation der BDA vom 22. Mai 2015 nahm Arbeitgeberpräsident Kramer  zur Verabschiedung des Gesetzes wie folgt Stellung:

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Tarifeinheitsgesetz (Entwurf)

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Kurzinformation Streik: Betriebsrisiko - Wegerisiko - Kurzarbeit

Auch wenn der Streik der GDL mittlerweile beendet ist, hat der kurze  Leitfaden  der BDA vom 19.05.2015 zu den Folgen bei mittelbar durch einen Bahnstreik verursachten Arbeitsausfällen sowie zur Vergütungsfrage vom Grundsatz her sicher nicht an Aktualität verloren, so dass wir ihn noch kurzzeitig auf unserer Seite zum Downloaden vorhalten.

Die Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Kurzarbeitergeld (mit Hinweisen zum Kurzarbeitergeld im Falle eines Streiks) finden Sie auf dieser Internetseite der BA.

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Außenwirtschafts-Report 1-2015

Der BDI hat seinen "Außenwirtschafts-Report 1-2015" veröffentlicht.
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Bündnis "Zukunft der Industrie" gegründet

In einer Pressemitteilung informiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie darüber, dass am 03. März 2015 das bundesweite Bündnis „Zukunft der Industrie" gegründet wurde.

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Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung

Das Bundeskabinett hat am 27.01.2015 den Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung „Investieren in Deutschlands und Europas Zukunft" beschlossen.

Hier finden Sie eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Thema.

Die entsprechenden Broschüre erhalten Sie hier als pdf-Datei.

Veranstaltung zum Mindestlohn

Ab dem 1. Januar 2015 ist das „Tarifautonomiestärkungsgesetz“ in Kraft.
Wichtiger Bestandteil ist die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns.

Das Bildungswerk des AUV hat am 14. Januar 2015 eine Personalleitertagung durchgeführt, die einen Überblick über die neue Rechtslage gab und über praxisrelevante Probleme informierte.
Referentin war Frau Viktoria Killian, Abteilung Arbeits- und Tarifrecht, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Berlin.

Startschuss für umfassende Reform des Vergaberechts

Die Bundesregierung hat am 07.01.2015 die "Eckpunkte zur Reform des Vergaberechts" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Kabinett beschlossen.
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Wirtschaftsministerkonferenz in Stralsund

Am 10. und 11.12.2014 fand in Stralsund die Wirtschaftsministerkonferenz statt.
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Mindestlohngesetz

Zum Thema "Mindestlohngesetz (MiLoG)" verweisen wir auf eine Pressemitteilung der Vereinigung der Unternehmensverbände MV vom 03.12.2014.

Handbuch der BDA zum Mindestlohngesetz (MiLoG)

Zu der neuen gesetzlichen Regelung sind bereits jetzt eine Vielzahl von praxisrelevanten Rechtsfragen aufgetreten, mit denen sich das neueste Buch der Reihe BDAktuell beschäftigt.
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Neuordnung des Mess- und Eichwesens

Am 01.01.2015 tritt die Neuordnung des Mess- und Eichwesens in Kraft.
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Neue Wirtschaftsförderrichtlinie GWR in MV in Kraft

Die Förderrichtlinie „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist im Amtsblatt MV veröffentlicht worden und damit in Kraft getreten.
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Treffen mit Finanzministerin Polzin am 18.11.2014

Unser Wirtschaftspolitisches Gespräch - diesmal mit der Finanzministerin Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Heike Polzin -, das am 18.11. im Schloss Groß Miltzow stattfand, war wiederum sehr informativ und führte zu einem regen Gedankenaustausch.
Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bzw. einem regen Gedankenaustausch mit Frau Polzin.

Programm "Energieberatung im Mittelstand"

Die neue Richtlinie für das Programm "Energieberatung im Mittelstand", die am 1. Januar 2015 in Kraft tritt, wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht.

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Im Gespräch mit Minister Pegel

Am Mittwoch, den 8. Oktober 2014, fand unser Wirtschaftspolitisches Gespräch im Schloss Groß Miltzow statt.
Als Redner und Diskussionspartner konnten wir Herrn Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, gewinnen.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht, fast 40 Teilnehmer folgten dem interessanten Vortrag, nutzten die anschließende Fragerunde und fanden Gelegenheit, sich vor und nach dem Vortrag in lockerer Gesprächsrunde auszutauschen.

Übersicht zu Russland-Sanktionen aktualisiert

Das Info-Angebot der Bundesregierung zu den EU-Russland-Sanktionen wurde aktualisiert und erweitert.
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Tarifautonomiestärkungsgesetz

Der Bundesrat hat dem „Tarifautonomiestärkungsgesetz" zugestimmt.
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Atlas der Industrialisierung

In Berlin ist am 24.06.2014 der „Atlas der Industrialisierung der neuen Bundesländer“ vorgestellt worden, der vom Institut HIERO an der Universität Rostock im Auftrag der Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer erarbeitet wurde.
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Lohnstückkosten: Deutschland hat keinen Preisvorteil

Kritiker werfen Deutschland immer wieder vor, durch seine hohe Wettbewerbsfähigkeit die Ungleichheit im Euroraum zu verstärken. Doch eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Seit 1991 sind die Lohnstückkosten hierzulande...

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Flexible Beschäftigungsformen

Flexible Beschäftigungsformen haben als moderne Instrumente des Personaleinsatzes an Bedeutung gewonnen. Dennoch werden flexible Beschäftigungsverhältnisse oft als „atypisch“ oder „prekär“ bezeichnet.
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Hier die neuesten Argumente der BDA...

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Tarifautonomie

In ihrer „Argumente“-Reihe nimmt die BDA diesmal Stellung zur Tarifautonomie in Deutschland als Teil der verfassungsrechtlich garantierten Koalitionsfreiheit und unterlegt das Erfolgsmodell mit Fakten.

"Vorteile des Tarifvertrags erkennen und nutzen"


Arbeitsbedingungen in Deutschland mit Spitzenwerten

Wie steht es wirklich um die Arbeitsbedingungen in Deutschland?
Sind die Arbeitnehmer wirklich so unzufrieden, wie man es laut dem „DGB-Index Gute Arbeit“ vermuten könnte (Hier: Erhebung für das Jahr 2014)?
In dieser Argumentation der BDA können Sie mehr zum Thema erfahren.


Brauchen wir TTIP?
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Die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) verfolgt das Ziel, die weltweit größten Wirtschaftsräume wirtschaftlich noch stärker miteinander zu verknüpfen.
In der BDA-Reihe „Argumente“ finden Sie einige Fakten zum Thema, über das oft kontrovers diskutiert wird.
TTIP und Investitionsschutz
TTIP und Chance auf globales Fair-play


Deutsche Exportstärke - schlecht für Europa?

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Leistungsbilanzüberschüsse haben im In- und Ausland, vor allem auch in der Eurozone, Kritik erfahren.
Hier eine Argumentation der BDA:
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Hauptgeschäftsführer
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